PRODUKTE
Ex-Zonen: Temperatur- und Drucksensoren
Tankstellen, Lagerhallen oder bestimmte Produktionsprozesse – überall dort, wo mit explosiven Stoffen gearbeitet wird, bestehen erhöhte Risiken. In diesem Blogbeitrag betrachten wir die wichtigsten Aspekte rund um explosionsgefährdete Bereiche und präsentieren Ihnen hochwertige sicherheitsrelevante Mess- und Sensortechnik, die speziell für den Einsatz in solchen Umgebungen entwickelt wurde.

Ex-Zone – was ist das?

Eine Ex‑Zone bezeichnet einen Bereich, in dem eine potenziell explosionsfähige Atmosphäre auftreten kann. Das Risiko besteht insbesondere dort, wo explosive Stoffe wie Stäube, Flüssigkeiten oder Gase hergestellt, verarbeitet, transportiert oder gelagert werden.

Was bedeutet „Ex“?

Das Ex‑Zeichen ist Teil der sicherheitstechnischen Kennzeichnung. Es weist darauf hin, dass innerhalb oder in der Nähe eines Gebäudes eine explosionsfähige Atmosphäre – also eine potenzielle Explosionsgefahr – auftreten kann. Das Zeichen sollte an einer gut sichtbaren Stelle angebracht werden.

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Silhouetten zweier Einsatzkräfte mit Schutzhelmen vor einer großen Explosion
Ex-Zone
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Ex-Zone – Anforderungen

Dieser Bereich erfordert geeignete Maßnahmen. Der Arbeitgeber ist unter anderem verpflichtet:

  • Ex‑Bereiche eindeutig auszuweisen
  • Zündquellen in diesen Bereichen zu vermeiden
  • die Folgen einer möglichen Explosion zu minimieren
  • den Explosionsschutz umfassend zu dokumentieren.

Ex-Zonen – Verordnung

Die Mindestanforderungen an Sicherheit und Gesundheitsschutz bei Tätigkeiten in Bereichen, in denen explosionsfähige Atmosphären auftreten können, sind in der Verordnung des Wirtschaftsministers über Mindestanforderungen an Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit im Zusammenhang mit dem möglichen Auftreten explosionsfähiger Atmosphären festgelegt.

Explosionsfähige Atmosphären – Abgrenzung

Eine explosionsfähige Atmosphäre ist ein Bereich, in dem ein explosionsfähiges Gemisch auftreten kann, das in einem geschlossenen Raum ein Volumen von mindestens 0,01 m³ erreicht und dessen Explosion einen Druckanstieg von mindestens 5 kPa verursachen würde.

Eine Explosion tritt nicht ein, wenn die brennbare Substanz in einem Gemisch mit Luft unterhalb der unteren Explosionsgrenze oder oberhalb der oberen Explosionsgrenze liegt.

Division-Modell

Das Division‑Modell wird hauptsächlich in den Vereinigten Staaten und Kanada verwendet, während in den meisten anderen Ländern das Zonenmodell zur Einteilung explosionsgefährdeter Bereiche üblich ist.

  • Division 2 entspricht im Zonenmodell Zone 2.
  • Division 1 umfasst sowohl Zone 0 als auch Zone 1.

ATEX-Zone

ATEX – Bezeichnungen

Die ATEX‑Umgebung wird in Zonen eingeteilt, die jeweils spezifische Gefahren und Vorschriften für den Einsatz von Geräten definieren. Von insgesamt sechs ATEX‑Zonen beziehen sich drei auf Gase und drei auf Stäube – jeweils dort, wo das Auftreten einer explosionsfähigen Atmosphäre möglich ist.

Explosionsfähige Atmosphären – Klassifizierung

Die Einteilung explosionsgefährdeter Bereiche erfolgt anhand der Wahrscheinlichkeit und Dauer, mit der eine explosionsfähige Atmosphäre auftreten kann.

  • Zone G – Die Atmosphäre enthält (oder kann enthalten) explosive Flüssigkeiten, Dämpfe oder Gase.
  • Zone D – eine explosionsfähige Atmosphäre enthält (oder es besteht die Gefahr, dass sie enthält): explosionsfähige Feststoffe, Fasern oder Staubpartikel, einschließlich, aber nicht beschränkt auf Granulate, Holzfasern und Sägemehl, Tierfutter
  • Zone 0 – Explosionsfähige Atmosphäre ist kontinuierlich oder über lange Zeiträume vorhanden, mindestens 1000 Stunden pro Jahr.
  • Zone 1 – Explosionsfähige Atmosphären treten häufig auf, zwischen 10 und 1000 Stunden pro Jahr
  • Zone 2 – Während des normalen Betriebs sind Arbeitnehmer nicht einer explosionsfähigen Atmosphäre ausgesetzt. Falls sie dennoch auftritt, dann nur kurzzeitig, typischerweise weniger als 10 Stunden pro Jahr.

Staub-, Pulver- und Fasernzonen

  • Zone 20 – Eine explosionsfähige Atmosphäre in Form einer brennbaren Staubwolke ist ständig, über lange Zeiträume oder häufig vorhanden
  • Zone 21 – Eine explosionsfähige Atmosphäre in Form einer Staubwolke kann bei normalem Betrieb gelegentlich auftreten.
  • Zone 22 – Eine explosionsfähige Atmosphäre in Form einer Staubwolke ist im Normalbetrieb unwahrscheinlich. Falls sie dennoch entsteht, dann selten und nur für kurze Dauer.

Temperatur- und Feuchtigkeitssensoren für Ex-Bereiche

Der Widerstandsthermometer JUMO PROCESStemp verfügt über ATEX-, IECEx- und CCCEx‑Zulassungen für den Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen. Dank seines robusten Gehäuses aus Edelstahl, Titan, Tantal, Inconel® oder HASTELLOY®, einer Betriebstemperatur von bis zu 600 °C sowie der Schutzart IP65eignet er sich ideal für Anwendungen in explosionsgefährdeten Umgebungen.

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JUMO PROCESStemp Widerstandsthermometer
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