Heizelementsteuerung
Diese Geräte regeln die elektrische Leistung der Heizelemente proportional zur vom Temperaturregler angeforderten Leistung. Zur Leistungsanpassung schalten sie die Netzspannung kurzzeitig zu den Heizelementen bzw. zur Last ein oder aus.
Je nach Konfiguration können sie in zwei Modi betrieben werden – Impulssteuerung und Phasenanschnittsteuerung.
Impulssteuerung
Leistungssteller arbeiten häufig im Impulssteuerungsmodus. Dieser gilt als vergleichsweise störungsarm und sollte nach Möglichkeit verwendet werden.
In diesem Betriebsmodus werden vollständige Sinuswellen der Netzspannung an die Last geschaltet oder blockiert. Während des Regelungsprozesses haben Schwankungen der Netzspannung nur einen geringen Einfluss auf das geregelte System.
Bei dieser Regelungsart wird die Last proportional zu einer Anzahl vollständiger Netzspannungszyklen ein‑ und ausgeschaltet.
Wenn beispielsweise ein Temperaturregler eine Ausgangsleistung von 50 % anfordert, wird nur die Hälfte der vollständigen Netzspannungszyklen an die Last geschaltet. Bei einer erforderlichen Ausgangsleistung von 33 % wird nur ein Drittel der vollständigen Netzspannungszyklen geschaltet.
Phasenwinkelsteuerung
Bei der Phasenanschnittsteuerung wird nur ein Teil jeder Halbwelle der Netzspannung geschaltet. Die Leistungssteller schalten dabei proportional einen Anteil jedes Netzhalbzyklus ein. Der Hauptgrund für die Verwendung der Phasenanschnittsteuerung ist die erforderliche Strombegrenzung bei Heizelementen mit sehr geringem Widerstand. Dieser Betriebsmodus ist jedoch mit erhöhten Oberwellenbelastungen und Blindleistung verbunden.