Die Kunst des Brauens - Erfolgsgeschichte
Wenn Systemanbieter ihr eigenes Bier brauen
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Bier gehört zu den Top Ten der alkoholischen Getränke und begeistert durch seinen unverwechselbaren Geschmack. Es gibt es in zahlreichen Varianten und Geschmacksrichtungen – ob Pils, Export, Lager oder Helles. Eine davon ist das köstliche JUMO-Jubiläumsbier, das nach einem Rezept unseres Marktsegmentleiters aus den Hopfensorten Magnum, Ariana und Saphir zum 75-jährigen Firmenjubiläum kreiert Schließlich wurde eigens für den Brauprozess eine hauseigene Brauanlage konzipiert. Diese Brauanlage sorgt durch das perfekte Zusammenspiel aller Komponenten für eine hohe Produktqualität und ein echtes Geschmackserlebnis.

Aufgabenstellung

Beim Brauprozess sollten alle für die Brauindustrie relevanten JUMO-Lösungen in einer kompakten Anlage zusammengeführt werden, die neben der Herstellung des Jubiläumsbiers auch zu Demozwecken genutzt werden kann. Darüber hinaus sollen sämtliche Abläufe automatisiert, überwacht und visualisiert werden und über eine hohe Prozess- und Lebensmittelsicherheit verfügen. Nach dem Brauen soll die Möglichkeit zur CIP-Reinigung gegeben sein.

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Realisierung der Brauanlage
Realisierung der Brauanlage
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Realisierung der Brauanlage
Realisierung der Brauanlage
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Lösungsansatz

Auf der Suche nach der erforderlichen Engineering-Expertise und einer regionalen Brauerei, die eine solche Anlage bauen und auch das Jubiläumsbier brauen kann, stießen wir schnell auf das Unternehmen Burkard und Gärtner (B+G), einen Spezialisten für Anlagenplanung und Anlagenbau, und die Firma HUNFELT BRAEU, eine junge Brauerei vor den Toren Fuldas. Zum Einsatz in der Brauanlage kamen 13 innovative JUMO-Komponenten, die für hocheffiziente Prozesse und ein goldgelbes Pils mit angenehmer Bitternote sorgen.

Neben dem Maische- und Läuterbottich und der Würzepfanne wurde die Anlage zusätzlich mit einem Heißwassertank realisiert. Bis auf den Läuterbottich werden alle Gefäße über ihre Innenwand elektrisch beheizt; zur Ansteuerung der Heizelemente werden Leistungssteller vom Typ JUMO TYA 202 eingesetzt.

Die verwendeten Sensoren wurden mit den Prozessanschlüssen G ½ (hygienisch), JUMO PEKA (EHEDG zertifiziert) und Clamp in der Anlage verbaut und über Single Pair Ethernet (SPE), IO-Link oder über ein 4 bis 20 mA-Signal eingebunden.

Zur Füllstandsmessung von Heißwassertank, Maischebottich und Würzepfanne wird der neu entwickelte Druckmessumformer JUMO DELOS S02 verwendet. Die Differenzdruckmessung unter dem Senkboden des Läuterbottichs erfolgt durch den Differenzdrucksensor JUMOTAROS S46 H.

Für die Mengenerfassung des Hauptgusses und der Nachgüsse dient der JUMOflowTRANS US W02. Am Auslauf des Würzekühlers misst der neue JUMO flowTRANS MAG H20 sowohl die Durchflussmenge als auch die Temperatur. Die Temperatur in den jeweiligen Behältern wird mit dem JUMO dTRANS T1000ermittelt.

Bei den Pumpen für Wasser/CIP-Funktion und für Maische/Würze dient der Grenzstandmelder JUMO ZELOS C01 LS als Trockenlaufschutz.

Automatisierung, Evaluierung und CIP-Reinigung

Die Steuerung der Anlage erfolgt über den JUMO variTRON 500 touch, einem Automatisierungssystem mit Touch Panel und die JUMO smartWARE SCADA, einer Software zur Prozessüberwachung und -steuerung.

Die Rezepte für einzelne Biersorten lassen sich intuitiv und ohne Programmierkenntnisse mit der browserbasierten JUMO variTRON Program App konfigurieren. Die JUMO smartWARE Evaluation, eine weitere Software-Lösung, ermöglicht zusätzlich die Aufzeichnung aller Prozessparameter, so dass der Brauprozess ausgewertet und mit einem automatisierten Batchreport verifiziert werden kann.

Bei der CIP-Reinigung ermittelt der JUMO digiLine CI HT10, ein Kopfmessumformer mit induktivem Leitfähigkeitssensor, über den temperaturkompensierten Leitwert im Heißwasserbehälter die Konzentration der unterschiedlichen Reinigungsmedien. Die jeweiligen CIP-Funktionen lassen sich über die bereits erwähnte JUMO variTRON Program App und die JUMO smartWARE Evaluation konfigurieren und verifizieren.

Projektergebnis

Durch die Planung der Anlage auf Basis eines intelligenten 3D-CAD-Modells und Fertigungsmethoden wie Orbitalschweißtechnik, konnte das Projekt, welches hauptsächlich von Auszubildenden der Firma B+G bearbeitet wurde, in nur wenigen Monaten realisiert werden.

Entstanden ist eine vollautomatisierte Brauanlage in kompakter Skid-Bauweise – komplett aus Edelstahl – mit einer Ausstoßmenge von 100 Litern Kaltwürze und automatisierter CIP-Funktion (Cleaning in Place). Bei der Brauanlage handelt es sich um ein klassisches 3-Geräte-Sudwerk mit Läuterbottich. Die mögliche Sudgröße bewegt sich bei ca. 100 Liter. Das entspricht je nach Biersorte einer Malzschüttung von ca. 20 kg.

Hohe Prozesssicherheit
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Intuitive Bedienbarkeit
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Lückenlose Kontrolle
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