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Eigensicherheit – eigensichere Geräte für Ex‑Zonen
Ex‑Zonen sind Bereiche, in denen eine explosionsfähige Atmosphäre vorliegt und jeder Funke oder jede Überhitzung eine Explosion mit potenziell katastrophalen Folgen auslösen kann. Daher ist bei der Auswahl von Geräten, die in solchen explosionsgefährdeten Atmosphären betrieben werden sollen, besondere Sorgfalt erforderlich. In diesem Blogbeitrag erfahren Sie unter anderem, welche Normen die Eigensicherheit definieren und welche Geräte diese Anforderungen erfüllen.

Was ist Eigensicherheit?

Eigensicherheit – Definition

Eigensicherheit ist ein Ansatz für die Konstruktion elektrischer Geräte, der Explosionen verhindert, indem sichergestellt wird, dass die in den Gefahrenbereich übertragene Energie (z. B. elektrische Funken, heiße Oberflächen) deutlich unter der für eine Explosionsgefahr erforderlichen Energie liegt.

Eigensicherheit ist ein verpflichtender Standard für Geräte, die in hochgradig explosionsgefährdeten Bereichen eingesetzt werden, in denen brennbare Gase, Stäube oder Brennstoffe vorhanden sein können.

Warum ist Eigensicherheit wichtig?

Die sorgfältige Einhaltung der Standards für Eigensicherheit in der Industrie ist ein wesentlicher Bestandteil des Schutzes von Menschen, Anlagen und Produkten vor Risiken. Hochwertige Mess‑ und Regeltechnik übernimmt dabei eine präventive Funktion in industriellen Systemen.

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Temperatursensoren für Zone Ex
Ex-Zonen: Temperatur- und Drucksensoren
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Anforderungen an die Eigensicherheit – Fakten und Mythen

Im Bereich der Eigensicherheit kursieren zahlreiche Mythen, und es werden häufig Fehler gemacht. Daher fassen wir einige der wichtigsten Anforderungen zusammen, die Sie beachten sollten:

Das Hinzufügen einer IS-Schnittstelle macht ein Gerät nicht eigensicher. Eine Reduzierung des Explosionsrisikos ist nur möglich, wenn Geräte eingesetzt werden, die speziell zur Erfüllung der IS‑Anforderungen entwickelt wurden – und zwar in Kombination mit einer geeigneten IS‑Schnittstelle.

Achten Sie auf die Kabel! Weil Kabel Induktivität und Kapazität – und damit die Fähigkeit zur Energiespeicherung – besitzen, können sie die Sicherheit des Systems beeinträchtigen. Wichtig ist, dass die Kapazität und Induktivität der Leitung und der Feldgeräte geringer sind als die für die jeweilige IS‑Schnittstelle zulässigen Werte in der Gasgruppe, in der das Gerät installiert wird. Üblicherweise wird dafür die maximal zulässige Kabellänge der Installation berechnet.

Die erste Überprüfung sollte kurz nach der Installation des Geräts durchgeführt werden. Danach sind während der gesamten Lebensdauer regelmäßige periodische Kontrollen erforderlich. So lassen sich Beschädigungen oder unzulässige Austauschmaßnahmen an IS‑Komponenten frühzeitig erkennen.

Eigensichere Geräte im Vergleich zu explosionsgeschützten Geräten

Explosionsgeschützte Geräte sind in der Lage, eine Explosion innerhalb eines Gehäuses zu verhindern, sodass keine Flammen oder heißen Gase entweichen können. Der Begriff „explosionsgeschützt“ bedeutet jedoch nicht, dass das Gerät einer starken äußeren Krafteinwirkung standhält.

Eigensichere elektronische Geräte hingegen arbeiten mit so geringer Leistung, dass sie keine Explosion auslösen können.

Vorteile von eigensicheren Geräten

  • Kostenvermeidung, geringer Platzbedarf und kein zusätzlicher Montageaufwand für explosionsgeschützte Gehäuse
  • Wartungs- und Diagnosearbeiten können ohne Produktionsunterbrechung und ohne Belüftung des Bereichs durchgeführt werden
  • Potenziell niedrigere Versicherungsprämien aufgrund des geringeren Risikos

JUMO-Geräte in eigensicherer Ausführung für explosionsgefährdete Bereiche

JUMO bietet Geräte in eigensicherer Ausführung an. Diese Geräte sind für den Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen zugelassen.

Ex-i-Trennschaltverstärker

Der JUMO Ex‑i‑Trennschaltverstärker bietet Zuverlässigkeit, galvanische Trennung und eine sichere Übertragung von Schaltsignalen in einer Vielzahl von Anwendungen. Er kann in Ex‑Zone 2 installiert und mit einem Sensor in Zone 0 betrieben werden.

Besondere Merkmale des JUMO Ex-i-Trennschaltverstärkers

  • Sichere Übertragung von Schaltsignalen auch aus Ex‑Bereichen
  • Hohe Prozesssicherheit durch eigensichere Eingänge, dreifache galvanische Trennung und Leitungsfehlererkennung
  • Platzersparnis im Schaltschrank dank zweikanaliger Ausführung
  • Reduzierte Lagerkosten durch einen großen zulässigen Versorgungsspannungsbereich
  • Kürzere Inbetriebnahmezeiten durch Schraubklemmen und eine einfache Konfiguration über DIP‑Schalter
  • ATEX‑ und IECEx‑Zulassung, Installation in Zone 2 möglich, Sensorbetrieb in Zone 0
  • Erweiterter Umgebungstemperaturbereich von −40 °C bis +60 °C

JUMO bietet die optimale Ergänzung für die zuverlässige Übertragung von Füllstandsinformationen – die Serie JUMO NESOS.

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JUMO Ex-i Trennverstärker
Ex-i Trennschaltverstärker
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