Magnetisch-induktive Durchflussmessgeräte – Funktionsweise
Magnetisch‑induktive Durchflussmessgeräte basieren auf dem Faradayschen Gesetz der elektromagnetischen Induktion. Das Gerät erzeugt mithilfe von Spulen ein Magnetfeld, durch das das Medium strömt.
Ist das Medium ausreichend leitfähig (typisch ≥ 20 µS/cm), wird beim Durchfluss eine elektrische Spannung zwischen zwei Elektroden induziert. Der Wert dieser Spannung ist proportional zur magnetischen Flussdichte, zur Strömungsgeschwindigkeit der Flüssigkeit und zum Rohrdurchmesser (U = B · v · D).
Diese Spannung wird im Gerät erfasst und in ein Signal umgewandelt, das beispielsweise als 4–20‑mA‑Ausgangssignal zur Verfügung steht.