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Die App wird für Situationen eingesetzt, bei denen elektrische Sensorsignale in physikalische Messgrößen umgerechnet werden müssen, z. B. in Wärmezählern, Temperaturmessketten oder Energiemesssystemen. Typische Anwendungen sind die Umrechnung von Widerstands‑ oder Thermospannungswerten in Temperatur, die Skalierung von Messumformersignalen sowie die Überprüfung von Messwerten bei Inbetriebnahme und Service. Die App unterstützt Anwender in Branchen wie Heizung, Energie, Prozess‑ und Automatisierungstechnik bei schnellen, sicheren und fehlerfreien Berechnungen.
Thermoelement
Die Vergleichsstellen–Temperatur lässt sich individuell vorgeben und aus einer vorgegebenen Thermospannung wird die zugehörige Temperatur oder umgekehrt aus einem Temperaturwert die zugehörige Thermospannung berechnet.
Ferner können die genormten Toleranzklassen nach DIN IEC 60584 gewählt werden. Angezeigt wird bei der jeweiligen Messtemperatur die zulässige Toleranz sowie die Unter- und Obergrenze der Temperatur und Thermospannung. Folgende Thermoelementtypen stehen zur Verfügung:
• Edelmetall – Thermoelemente; R, S und B
• Nichtedelmetall – Thermoelemente: K, N, E, J und T
Platin-Widerstandsthermometer nach DIN EN 60751
Nach Auswahl des Nennwertes Pt 100, Pt 500 oder Pt 1000 lässt sich aus vorgegebener Temperatur der zugehörige Widerstandswert und umgekehrt berechnen. Zusätzlich kann mit der Wahl der Toleranzklasse AA, A, B und C die zulässige Toleranz, die Unter- und Obergrenze der Klasse als Widerstands- und Temperaturwert zur vorgegebenen Temperatur berechnet werden.
Für die Zweileiterschaltung erfolgt nach Auswahl eines bestimmten Leiterwerkstoffes der Anschlussleitung (Kupfer, Silber, Nickel und Eisen) sowie der Eingabe des Leiterquerschnittes oder Durchmessers und der Leitungslänge die Berechnung des Leitungswiderstand und der zugehörigen systematischen Temperaturfehler bei der eingegebenen Messtemperatur.
Messumformer – Linearisierung
Messumformer für Temperatur und Druck dienen dazu, den Messbereich einer Größe auf ein Einheitssignal linear abzubilden. Verschiedene Temperatur- und Druckbereiche (auch individuell einstellbar) und die Einheitssignale (4 bis 20 mA und 0 bis 10 V) können ausgewählt werden. Anschließend lässt sich aus einem Temperaturwert das zugehörige Ausgangssignal berechnen. Dies kann auch umgekehrt erfolgen, wobei aus dem elektrischen Ausgangssignal der zugehörige Messwert errechnet wird. Unterstützt werden gängige Strom-, Spannungs- und ratiometrische Signale.