Silo-Management. Einfach passend.
Für jede Lagerform die passende Temperaturmessung
Die Digitalisierung älterer Silos beginnt häufig mit einer Bestandsaufnahme der vorhandenen Mess- und Automatisierungstechnik. Dabei wird geprüft, welche Komponenten weiter genutzt werden können und wo ein Austausch wirtschaftlich sinnvoll ist. Insbesondere analoge Sensorik, veraltete Datenerfassungssysteme oder proprietäre Kommunikationslösungen werden im Zuge einer Modernisierung häufig durch leistungsfähigere und zukunftssichere Technologien ersetzt.
Ein wesentlicher Schritt der Digitalisierung besteht darin, bislang getrennte Mess- und Prozessdaten zusammenzuführen und für übergeordnete Systeme verfügbar zu machen. Hierfür werden Sensorik, Datenerfassung, Visualisierung und Kommunikation schrittweise vernetzt. Moderne Technologien wie Single Pair Ethernet (SPE) schaffen dabei neue Möglichkeiten für eine durchgängige Vernetzung bis in die Feldebene. Die Planung und Umsetzung dieser Schritte erfolgt im Rahmen eines individuellen Engineering-Konzepts, das die vorhandene Infrastruktur ebenso berücksichtigt wie zukünftige Anforderungen an die Anlage.
Einzelne Messwerte liefern lediglich eine Momentaufnahme. Erst durch die kontinuierliche Erfassung, Historisierung und Auswertung von Temperatur- und Prozessdaten lassen sich Entwicklungen im Lagergut über längere Zeiträume nachvollziehen und bewerten. Dadurch können Maßnahmen auf Basis belastbarer Daten geplant, dokumentiert und nachverfolgt werden.
Darüber hinaus schafft ein Silo-Management die Grundlage für eine lückenlose Dokumentation der Lagerbedingungen. Dies unterstützt Qualitätsmanagementsysteme, Audits und die Umsetzung von HACCP-Konzepten, indem relevante Prozess- und Temperaturdaten jederzeit nachvollziehbar zur Verfügung stehen.