Substrattemperatur in der Pilzzucht: Wie lassen sich stabile Wachstumsbedingungen sicherstellen? Fallstudie

TEMPERATUR

Die Temperatur während der Herstellung von Pilzsubstrat hat einen direkten Einfluss auf Qualität, Ertrag und die Entwicklung des Myzels. Selbst geringe Abweichungen können die Fermentierung und Pasteurisierung des Substrats beeinträchtigen und zu Qualitätsverlusten sowie geringeren Erträgen führen.

Wie lassen sich optimale Bedingungen aufrechterhalten und Ausfallzeiten vermeiden? Unser Kunde, ein Hersteller von Substrat für die Pilzzucht, hatte mit kabelgebundenen Temperatursensoren zu kämpfen, die unter den feuchten und staubigen Umgebungsbedingungen ausfielen. Unterbrechungen bei der Temperaturüberwachung führten zu zusätzlichem Aufwand, Verzögerungen und dem Risiko von Qualitätseinbußen beim Substrat.

Es wurde eine Lösung benötigt, die zuverlässige Messungen liefert, rauen Bedingungen standhält und eine kontinuierliche Überwachung des Prozesses ermöglicht. In dieser Fallstudie zeigen wir, wie ein drahtloses Temperaturüberwachungssystem Kabelprobleme beseitigte, stabile Fermentationsbedingungen sicherstellte und die Wartungskosten senkte.

Warum ist eine präzise Temperaturregelung bei der Produktion von Pilzen und Pilzsubstrat wichtig?

Die Temperatur hat einen enormen Einfluss auf die Qualität des Pilzsubstrats. Von ihr hängt der reibungslose Ablauf der Fermentierung und Pasteurisierung ab, die das Substrat für die Pilzzucht vorbereiten. Ist die Temperatur zu niedrig, verlaufen die Prozesse zu langsam. Ist sie zu hoch, können Nährstoffe verloren gehen und die Struktur des Substrats beeinträchtigt werden.

Eine unzureichende Temperaturregelung kann zu einer ungleichmäßigen Substratqualität führen, was sich direkt auf den Ertrag und die Produktivität der Pilzzucht auswirkt. Zu niedrige Temperaturen können das Wachstum unerwünschter Mikroorganismen begünstigen, während zu hohe Temperaturen die Entwicklung des Myzels beeinträchtigen können. Dies kann zu wirtschaftlichen Verlusten für den Züchter führen.

Eine weitere Herausforderung sind die anspruchsvollen Umgebungsbedingungen. Hohe Luftfeuchtigkeit, Staub und die intensive Nutzung der Anlagen führen dazu, dass herkömmliche kabelgebundene Sensoren häufig beschädigt werden. Dies kann Unterbrechungen bei der Temperaturüberwachung verursachen und die zuverlässige Steuerung des Prozesses erschweren.

Wie kann die Zuverlässigkeit der Temperaturmessung bei der Produktion von Pilzen und Pilzsubstrat sichergestellt werden? Die Herausforderung des Kunden

Unser Kunde, ein Hersteller von Pilzsubstrat, hatte mit häufigen Ausfällen kabelgebundener Temperatursensoren zu kämpfen, die unter rauen Produktionsbedingungen mechanischen Beschädigungen ausgesetzt waren. Feuchtigkeit, Staub und intensive Nutzung führten zu Beschädigungen der Kabel und damit zu Unterbrechungen bei der Temperaturüberwachung.

Die fehlende Kontinuität der Messungen erschwerte die lückenlose Temperaturaufzeichnung und damit die Aufrechterhaltung stabiler Bedingungen während der Herstellung des Substrats. Jeder Sensorausfall erforderte einen Wartungseinsatz, verursachte zusätzliche Kosten und konnte zu Verzögerungen im Produktionsprozess führen.

Der Kunde benötigte daher eine Lösung, die das Problem kabelbedingter Ausfälle beseitigt, eine kontinuierliche drahtlose Temperaturüberwachung ermöglicht und den anspruchsvollen Umgebungsbedingungen in der Pilzsubstratproduktion dauerhaft standhält.

Wie verbesserten drahtlose Temperatursensoren die Produktion von Pilzsubstrat? Unsere Lösung

Der Kunde benötigte ein System, mit dem er die Temperatur des Substrats genau überwachen und gleichzeitig das Problem der häufigen Kabelausfälle lösen konnte. Er entschied sich für drahtlose Temperatursensoren, die auch unter anspruchsvollen Bedingungen der Pilzsubstratproduktion zuverlässig arbeiten.

Kopfmessumformer mit Funk-Messwertübertragung JUMO Wtrans B übernahmen die Messungen in den verschiedenen Fermentations- und Pasteurisierungszonen. Beschädigungsanfällige Kabelverbindungen, die zuvor regelmäßig zu Ausfällen führten, waren damit nicht mehr erforderlich. Mit einer Reichweite von bis zu 300 Metern arbeiten die Sensoren zuverlässig in der gesamten Anlage. Dank ihrer Feuchtigkeits- und Staubbeständigkeit können sie auch in rauen Umgebungen eingesetzt werden.

Zusätzliche Unterstützung bieten Widerstandsthermometer, die die Temperatur direkt im Substrat erfassen. Dadurch lassen sich stabile Bedingungen während der Fermentierung sicherstellen und optimale Voraussetzungen für die Entwicklung des Myzels schaffen.

Die Messdaten werden an die SPS JUMO variTRON 300 übertragen, die als Empfänger für die Temperatursensoren der Serie Wtrans B fungiert. Sie überwacht die Temperatur kontinuierlich und ermöglicht eine schnelle Reaktion auf Abweichungen, unter anderem durch automatische Warnmeldungen.

Das gesamte System arbeitet mit der modularen Zentraleinheit JUMO mTRON T zusammen, die die Prozessautomatisierung verwaltet und die Temperaturregelung und -steuerung in verschiedenen Produktionsbereichen ermöglicht. Durch ihren modularen Aufbau lässt sich das System in Zukunft problemlos um zusätzliche Sensoren und Funktionen erweitern und so an die sich ändernden Anforderungen der Anlage anpassen.

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Wtrans B
Kopfmessumformer mit Funk-Messwertübertragung JUMO Wtrans B (707060)
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Wie verbesserte ein drahtloses Temperaturüberwachungssystem die Produktion von Pilzsubstrat? Vorteile für den Kunden

Der Kunde konnte das Problem beschädigter Kabel und Ausfallzeiten bei der Temperaturüberwachung lösen. Das drahtlose Messsystem arbeitet zuverlässig und verhindert Ausfälle, die zuvor zusätzliche Kosten und Produktionsverzögerungen verursachten.

Dank der kontinuierlichen Temperaturüberwachung konnten in jeder Phase der Substratproduktion optimale Bedingungen aufrechterhalten werden. Das System überträgt Daten in Echtzeit, sodass schnell auf Abweichungen reagiert und die Prozessstabilität gewährleistet werden kann.

Weniger Ausfälle bedeuten auch geringere Wartungskosten und weniger ungeplante Ausfallzeiten. Der Kunde muss nicht mehr regelmäßig defekte Sensoren austauschen, und das technische Personal kann sich auf andere Aufgaben konzentrieren.

Die bessere Temperaturregelung führte zu einer höheren Substratqualität, was sich direkt auf die Produktivität der Pilzzucht in Pilzfarmen auswirkte. Stabile Wachstumsbedingungen schaffen optimale Voraussetzungen für die Entwicklung des Myzels und unterstützen gleichbleibende Erträge.

Das neue System verschaffte dem Kunden mehr Kontrolle über den Prozess, reduzierte den Wartungsaufwand und trug zu einem wirtschaftlicheren Betrieb bei.

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